Sierra de las Nieves

Die Costa del Sol ist bei Touristen aus aller Welt ein beliebtes Reiseziel. Das angenehme Mittelmeerklima, die Vielfalt an preiswerten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung insbesondere in den Küstenorten und natürlich die schönen Strände sind ausschlaggebend.

Aber die Costa del Sol, die Sonnenküste, hat viel mehr zu bieten als Sonne und Strand. Die meisten Besucher kommen bei ihrenm ersten Ausflug ins Landesinnere aus dem Staunen über die wunderschönen Landschaften nicht mehr heraus. Aus gutem Grund: In Málaga sowie in den Nachbarprovinzen Granada, Sevilla, Cordoba und Cadiz befinden sich grossflächige Naturreservate und Nationalparks, die immer mehr Naturliebhaber, Vogelbeobachter, Wanderbegeisterte, Bergsteiger und übrigen Outdoor-Fans anziehen, die hier gerne ihren Aktivurlaub verbringen.

Alozaina - Sierra de las NievesDie unten beschriebene Tour (Mietauto notwendig) beginnt an der Westküste der Costa del Sol und führt uns in die Sierra de las Nieves, ins Schneegebirge. Diese Gegend zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten in Andalusien; im Jahre 1995 wurde die Sierra de las Nieves von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Unser erster Zwischenstop auf dem Weg in diese herrliche Berglandschaft ist Mijas. Das malerische "Weisse Dorf" liegt am Fuße der Sierra de Mijas, der umliegenden Berglandschaft. Der Ort wirkt äusserst gepflegt und die engen, kurvigen Gässchen, die kleinen Plätze, die wunderschönen Gartenanlagen sowie die Denkmäler und weiteren Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten sind gut erhalten. Für Urlauber, die ihre Unterkunft in den nahegelegenen Küstenorten Marbella, Torremolinos, Benalmádena oder Fuengirola gebucht haben, eignet sich Mijas hervorragend für einen Tagesausflug; nicht ganz 10 km trennen das höhergelegene Mijas von dem lebhaften Treiben der Costa del Sol.

Im Gegensatz zu anderen andalusischen Orten, die sich ebenfalls auf unserer Route befinden, ist Mijas sehr gut auf Touristen eingestellt; es gibt ein Fremdenverkehrsbüro, zahlreiche Souvenirläden, Bars und Restaurants.

Wir verlassen Mijas und fahren auf der A-387 weiter landeinwärts. Von der schmalen und sehr kurvigen Straße aus hat man eine umwerfende Aussicht auf die gesamte Küste. An einem klaren Tag kann man sogar den Felsen von Gibraltar und manchmal bis nach Afrika sehen. Am Kreisverkehr auf Höhe des Golfplatzes von Mijas-Alhaurin nehmen wir die Ausfahrt Richtung Coin über die MA-485. Von Coin geht es weiter über die A-366 in Richtung Alozaina, einer der neun Orte, die mitten im Naturreservat der Sierra de las Nieves liegen.

Sierra de las NievesAlozaina liegt zwischen der Berglandschaft von Ronda und dem Tal des Flusses Guadalhorce auf etwa 386m über dem Meeresspiegel und ist umgeben von Obstplantagen, Olivenhainen und Getreidefeldern. Der Höhenunterschied zwischen den beiden Regionen sorgt für ein abwechslungreiches Landschaftsbild in der gesamten Umgebung von Alozaina. Die sanften Hügel der Sierra Prieta, deren höchster Punkt bei 1.525 Metern ü. d. M.liegt, bieten die besten Voraussetzungen für einen herrlichen Panoramablick auf Alozaina. Mehrere Wanderwege sind in Alozaina markiert, z.B. Cuesta de Pino Alta. Von unterwegs hat man auf den meisten Routen herrliche Ausblicke auf das Tal des Guadalhorce und die Berge ringsherum.

El Burgo, gleich neben dem Fluss Turon, liegt auf fast 600 Metern Höhe ü. d. M. Von hier aus geht es durch die bereits erwähnte Berglandschaft bis nach Ronda. Der Ort El Burgo gehörte zu den Ansiedlungen des Al-Andalus, die sich zu Zeiten der Muslime gegen das Kalifat von Cordoba auflehnten. Der Wachturm Atalaya de Cornicabra wurde damals errichtet und war der Hauptstützpunkt von Umar Ibn Hafsun während der von ihm geleiteten Defensive.

Tolox - Sierra de las NievesAm Fuße des Berges Pico de Torecilla, höchster Berg des Schneegebirges, befindet sich Tolox. Die Landschaft um Tolox ist nicht nur im Winter, wenn die Berggipfel mit Schnee bedeckt sind, märchenhaft schön. Nachdem die Katholischen Könige gegen Ende des 15. Jh. die Araber aus Spanien vertrieben hatten, war Tolox eine ganze Zeit lang unbewohnt. Der Ort vermittelt mit seinen engen, kurvigen Gassen und den weissgetünchten Häuserfassaden einen sehr stark ausgeprägten arabischen Eindruck. Seine Heilquellen, die besonders bei Asthma und Bronchitis Wunder bewirken, sind mittlerweile sehr bekannt geworden. Für einen wohltuenden Kuraufenthalt empfiehlt sich das Heilbad Balneario Fuente Amargosa, geöffnet von Mai bis Oktober.

In Casarabonela, ebenfalls zum Biosphärenreservat gehörend, hat man es geschafft, trotz dem Verlauf der Jahre eine traditionell andalusische Atmosphäre zu bewahren. Die um das gesamte Dorf herum angelegten Terrassen wurden mit Obstbäumen und Gemüse bepflanzt. Es sind auch Überreste der alten Römischen Strasse, die einstmals als Verbindung zwischen Ronda und Casarabonela bestand, zu sehen. Allerdings konnte bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden, dass der Ort überhaupt von den Römern gegründet wurde. Die ehemalige römische Festung wurde von den Arabern so gut verstärkt, dass sie den Kämpfen gegen die Christen standhielt und als allerletzter Verteidigungspunkt fiel.

Casarabonela - Sierra de las NievesGuaro liegt am Fluss Rio Grande. Der Ort befindet sich in unmittelbarer Nähe der Costa del Sol, gleich westlich neben Coin. Das gesamte Gebiet ist seit prähistorischen Zeiten bewohnt, jedoch wurde Guaro, wie fast alle anderen Orte der Region auch, von den Arabern gegründet. Haupteinnahmequellen in Guaro sind heute der ländlische Tourismus sowie die Landwirtschaft.

Istán befindet sich ebenfalls in westlicher Richtung; von der Costa del Sol aus sind es nicht mal 15km, was den Ort als Tagesaufslugsziel vor allem bei Touristen, die in Marbella untergebracht sind, äusserst attraktiv macht. Der Verlauf des Flusses Rio Verde führt durch den landschaftlich schönsten Teil der Sierra de las Nieves. Zwar waren die Araber Zu Zeiten von Umar Ibn Hafsun die ersten Ansiedler, aber die tatsächliche Gründung von Istán fand erst statt, nachdem die Christlichen Truppen die Araber abgewehrt hatten. Diese flüchteten ins nahegelegene Gebirge, wo sie eine neue Festung errichteten. Die ersten Häuser des Ortes wurden gleich neben dem Bollwerk, von dem heute allerdings nur noch wenige Ruinen zu sehen sind, erbaut.

Fortsetzung folgt...

In der nächsten Ausgaben geht es um Outdoor-Aktivitäten in der Sierra de las Nieves. Ausserdem werden wir unseren Bericht über die zum Biosphärenreservat gehörenden Orte mit Monda, Ojén und Yunquera weiterführen.

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